Handverlesenes Erlebnis · Kuala Lumpur
Kuala Lumpur, Malaysia
Ein Ticket für einen Nationalzoo, den eine freiwillige Gesellschaft und nicht der Staat führt, mit dem Tiger aus dem Staatswappen und einem Tier, dessen lautes Schwarzweiß tatsächlich Tarnung ist.
See a variety of animal species in natural habitats at Zoo Negara.
Get to visit the rare and famous giant pandas up close at the Zoo Negara Panda Conservation Centre.
Stroll through the park's immense grounds and explore the concept of an "open zoo" at Zoo Negara Malaysia.
Enjoy the exciting and impressive animal performances prepared for you at different time schedule.
Offenes Gelände und Wasser, in einem Maßstab, der einen halben Tag füllt
Eine Sammlung, geführt von einer freiwilligen Gesellschaft statt von einer Behörde
Tiere, die aufgrund einer Vereinbarung zwischen zwei Staaten hier leben
Die Großkatze aus dem Staatswappen
Ein Pflanzenfresser, dessen auffällige Zeichnung nachts zur Tarnung wird
Eine Fahrmöglichkeit für die Wege zwischen den entfernteren Bereichen
Ein datiertes Eintrittsticket für den Zoo Negara, den Nationalzoo Malaysias, am nordöstlichen Rand von Kuala Lumpur. Das Gelände ist groß, überwiegend offen und um einen See herum angelegt, und ein ordentlicher Rundgang füllt einen guten halben Tag.
Der Name legt eine staatliche Einrichtung nahe. Er ist keine. Gegründet wurde der Zoo 1963 von einem freiwilligen Zusammenschluss, der Malaysischen Zoologischen Gesellschaft, und diese führt ihn seither, was heißt: Er lebt von Besuchern, Mitgliedern und Spendern, nicht vom Etat eines Ministeriums.
Das hat an der Spitze eine eigentümliche Folge. Als China und Malaysia vierzig Jahre diplomatischer Beziehungen begingen, gehörte zu diesem Anlass ein Paar Großer Pandas, angekommen 2014 als Leihgabe zwischen zwei Staaten, für deren Unterbringung dann eine nichtstaatliche Gesellschaft einstand. Die Bedingungen sind die üblichen: Die Tiere bleiben chinesisches Eigentum, und jedes hier geborene Jungtier kehrt mit etwa zwei Jahren nach China zurück. Drei haben diesen Weg bisher genommen.
Zwei Tiger halten das Wappenschild Malaysias, und die Unterart, für die sie stehen, lebt allein auf dieser Halbinsel. Der Wildbestand wird heute bestenfalls auf wenige Hundert geschätzt, womöglich auf unter einhundertfünfzig.
Diese Zahl erklärt, warum ein solcher Zoo sich in der Sprache einer Versicherung beschreibt und nicht in der einer Schau. Der Lebensraum ist seit Jahrzehnten von Plantagen und Straßen zerschnitten, und eine Katze, die ein weites Revier und einen Vorrat an Wildschweinen und Hirschen braucht, verliert beides zugleich. Eine hinter Glas zu sehen ist ein schwacher Ersatz für Wald und inzwischen zugleich beinahe der einzige Weg, auf dem die meisten Malaysier je eine sehen werden.
Der Schabrackentapir wirkt auffällig: ein schwarzes Tier mit breitem weißem Sattel, als hätte jemand den Anstrich mittendrin abgebrochen. Bei Tageslicht in einem Gehege ist er so sichtbar, wie ein Tier nur sein kann.
Im nächtlichen Wald ist es umgekehrt. Das Muster zerlegt die Silhouette in zwei zusammenhanglose Formen, und ein Jäger sieht keinen großen Körper, sondern einen hellen Fleck und eine dunkle Leerstelle, von denen sich keine als Beute liest. Die Jungtiere gehen einen ganz anderen Weg und kommen gestreift und gepunktet zur Welt, ähnlich einem Frischling, bevor sie in das Muster der Erwachsenen hineinwachsen.
Das Gelände ist groß und die Wege verlaufen fast durchweg im Freien, unterschätzt werden also Hitze und Strecke. Am frühen Morgen ist es kühler, und die Tiere sind deutlich aktiver.
Nachmittagsregen ist einen großen Teil des Jahres normal und fällt kräftig; die überdachten Abschnitte und Tierhäuser machen daraus eine Pause. Fütterungs- und Vorführzeiten hängen am Eingang aus und sind die festen Punkte, um die sich eine Route bauen lässt.
Die Wege sind breit und überwiegend flach, und für die längeren Abschnitte zwischen den Bereichen fährt eine Bahn.
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Was der Preis abdeckt und was Sie separat einplanen sollten.
Die praktischen Details und die Antworten, nach denen wirklich gefragt wird.
Nein. Ein freiwilliger Zusammenschluss gründete ihn 1963 und führt ihn seither; er lebt von Besuchern, Mitgliedern und Spendern statt von einem Ministerium.
Sie trafen 2014 zum vierzigsten Jahrestag der diplomatischen Beziehungen mit China ein, nach der üblichen Regelung, bei der die Tiere chinesisches Eigentum bleiben.
Sie gehen mit etwa zwei Jahren nach China, so sehen es die Leihbedingungen vor. Drei haben diesen Weg bislang genommen.
Die Unterart im Staatswappen lebt nur auf dieser Halbinsel, und ihr Wildbestand zählt inzwischen bestenfalls wenige Hundert Tiere.
Sein Wald ist durch Plantagen und Straßen zerschnitten, und eine Katze, die weites Revier und reichlich Wildschwein und Hirsch braucht, verliert beides gleichzeitig.
Im Nachtwald zerlegt der weiße Block seine Silhouette in zwei Formen, von denen keine für einen Jäger nach Tier aussieht.
Nein. Sie kommen gestreift und gepunktet zur Welt, eher wie ein Frischling, und wachsen später in das Muster der Erwachsenen hinein.
Früh. Es ist kühler, die Tiere sind viel aktiver, und das Gehen fällt vor der Tagesmitte leichter.